Kooperationsvereinbarung zwischen den Beruflichen Schulen Wolfach und der Triberger Realschule Triberg
Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen den Beruflichen Schulen Wolfach und der Realschule Triberg eröffnen sich für Schüler:innen der Region neue Perspektiven. Bei einem Treffen in Wolfach tauschten sich die Schulleitungen beider Schulen über die vielfältigen Bildungsmöglichkeiten nach der Realschule aus und unterstrichen damit die Bedeutung der beruflichen Orientierung.
Anwesend waren seitens der Triberger Realschule Schulleiter Michael Engst, seine Stellvertreterin Natalie Lehmann sowie die Techniklehrerin Kathrin Grimm. Das Schulleitungsteam der Beruflichen Schulen Wolfach wurde durch Daniel Lupfer, Koordinator für die Zusammenarbeit mit den zuführenden Schulen, verstärkt.
Ein zentrales Thema des Treffens war die Vorstellung der Bildungsgänge an den Beruflichen Schulen Wolfach. Die stellvertretende Schulleiterin und Abteilungsleiterin für die gymnasiale Oberstufe Barbara Baumann präsentierte die beiden Profile: das Technischen Gymnasium mit dem Schwerpunkten Mechatronik sowie das Sozialwissenschaftlichen Gymnasium mit dem Profil Soziales. „Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir Interessierten für beide Schularten noch Plätze anbieten können.“, so Baumann.
Die Abteilungsleiterin für den Übergangsbereich Stephanie Brombach betonte, dass für Schüler:innen bereits nach der 9. Klasse die Möglichkeit besteht, in zwei Schuljahren einen gleichwertigen mittleren Bildungsabschluss zu erlangen und gleichzeitig berufliche Kompetenzen in den Bereichen Metall, Elektrotechnik, Hauswirtschaft oder Pflege zu erwerben. „Für viele Talente ist dies eine optimale Kombination.“, so Brombach.
Bei einem Rundgang durch die Schule konnten sich die Gäste von der professionellen und modernen Ausstattung der Kreisschule überzeugen: von den technischen Werkstätten mit CNC-Werkzeugmaschinen über das Steuerungstechniklabor bis hin zu modern ausgestatteten Küchen und einem 3D-Druckraum beeindruckte die Wolfacher Schule.
Die Triberger Fachlehrerin für Technik, Kathrin Grimm, kam schnell ins Gespräch mit Schülergruppen der TG11, die gerade an Projekten mithilfe von Simulationsprogrammen und Sensortechnik experimentierten. Fachlehrer Herr Retze berichtete, dass die Schüler:innen Arbeiten, wie beispielsweise eine Reinigungseinrichtung für Sonnenkollektoren, vor Kurzen bei Jugend forscht vorgestellt hatten.
Natalie Lehmann als Verantwortliche für die Berufliche Orientierung in Triberg sieht viele Möglichkeiten zur Zusammenarbeit beider Schulen. Es wurden daher gleich Nägel mit Köpfen gemacht. Bereits im Juli dürfen sich die 9. Klassen der RS Triberg selbst bei Workshops ein Bild von dem Wolfacher Bildungsangebot machen.
Die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung markiert einen wichtigen Schritt in der beruflichen Orientierung der Region. Die Realschule Triberg, die auch bilinguale Klassen anbietet, und die Beruflichen Schulen Wolfach zeigen damit, wie durch Zusammenarbeit neue Bildungswege entstehen.
Für alle Jugendliche auch anderer Schulen und Schularten, die für das kommende Schuljahr noch Interesse an einer schulischen Weiterqualifizierung oder Veränderung haben, bieten die Beruflichen Schulen Wolfach auch jetzt noch freie Plätze in beiden Profilen des Beruflichen Gymnasiums (SGGS und TGM), in der 1-jährigen Berufsfachschule Metall sowie in allen Profilen der 2-jährigen Berufsfachschule und im AV (Niveau A und C) an.
Informationen zu den Schularten und zum Anmeldeverfahren erhalten Sie über das Sekretariat der Schule und/oder die Homepage.
Für viele Schüler:innen könnte dies der Schlüssel zu einer erfolgreichen beruflichen Zukunft sein.
