Anke Weinmann ist neue Schulleiterin der BSW
Von Tobias Lupfer (Mittelbadische Presse), erschienen am 13.09.2025
Punktlandung zum Schuljahresbeginn: Nach einem Jahr Vakanz wurde am Freitag Anke Weinmann als neue Leiterin der Beruflichen Schulen Wolfach vorgestellt.
Die Beruflichen schulen Wolfach starten mit einer neuen Steuerfrau ins neue Schuljahr: „Ich denke, die Schule passt zu mir – und ich passe auch zur Schule“, freute sich die neue Leiterin Anke Weinmann bei ihrer offiziellen Vorstellung im Kreis der Kollegium am Freitag in der Aula. Zuletzt war die 59-jährige Offenburgerin 23 Jahre an den Beruflichen Schulen Kehl tätig, mehrere Jahre als Abteilungsleiterin Gewerbe.
„Ich bin mir sicher, dass wir es geschafft haben, eine sehr passende und bestens geeignete Person zu finden.“ Dass Weinmanns berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zur technischen Zeichnerin begann, sei eine hervorragende Voraussetzung als Lehrkraft an einer Beruflichen Schule“. Wer selbst eine Ausbildung absolviert habe, wisse, wovon er rede. Weinmanns Maschinenbau-Studium passe zudem perfekt zum von der Metalltechnik.
Anke Weinmann selbst dankte zunachst ihrer Stellvertreterin Barbara Baumann: „Vielen, vielen Dank für alles -
Du hast mich total super aufgenommen.“ Der positive Wind in Wolfach, „der ist mir vor ersten Augenblicken an entgegen getreten“ – das war einfach super“. Dabei habe sie die freie Stelle zunächst gar nicht auf dem
Schirm gehabt, bekannte die 59-Jährige. Bis ein ehemaliger Kollege ihr die Schule als „ein Juwel“ angepriesen habe. Damit habe er nicht zu viel versprochen: „Das habe ich in den letzten Tagen erlebt.“
Der demografische Wandel sei eine Herausforderung für die Schulen. Die gesellschaftlichen Anforderungen an die Schulen seien groß und belastend. Konkret in Wolfach liege der Fokus aktuell auf der neuen Klasse Ausbildungsverbund (AV). Es gelte, nahe an den guten Vorbereitungen praktische Erfahrungen zu sammeln. „Das Ziel muss sein, dass wir die Schüler dazu bringen, in die Berufsausbildung zu kommen und Lust auf eine Ausbildung zu machen. Das ist unser Job.“ Zudem gelte es, das breite Angebot der Beruflichen Schulen bekannter zu machen – auch bei anderen Schulen.
Auch aus dem Kollegium sowie von Dezernent Heiko Faller gab’s Lob und Dank für den Einsatz Baumanns. Faller: „Wir hoffen, dass es konstanter wird in den nächsten Jahren und dass Sie gut zusammenarbeiten.“
