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Pilotversuch mit dem neuen Lernportal BigBlueButton an den Beruflichen Schulen Wolfach

Während die Abschlussklassen wieder vor Ort beschult werden, geht an den Beruflichen Schulen Wolfach selbstverständlich der Online-Unterricht für die noch nicht wieder anwesenden Klassen weiter.

Webkonferenz im Fach Computertechnik am Technischen Gymnasium Wolfach (Foto: Jochen Kreß)

Die Schule setzt seit Jahren das Lernportal „moodle“ des Landes Baden-Württemberg ein und nimmt nun an einer landesweiten Pilotgruppe für Webkonferenzen teil. Eine Pilotgruppe testet dabei Webkonferenzen auf Basis der Software „BigBlueButton“. Das Besondere an „BigBlueButton“ ist, dass es sich um keinen kommerziellen Anbieter handelt, sondern um eine frei verfügbare Open-Source Software, die jedermann nutzen kann. Die einzige Voraussetzung für die Nutzung ist ein Internetzugang und ein einfacher Web-Browser. Wichtige Belange des Datenschutzes sind zudem gewährleistet, da alle Server vom Land Baden-Württemberg selbst betrieben werden. Die Fragen wann und wie unsere Daten genutzt werden und wie „sicher“ diese sind, war ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der geeigneten Software für das Online-Lernen.

Neben Video-und Audiokonferenzen sind ein gemeinsames Whiteboard, Notizen, ein Chat, verschiedene Kurs-Räume nach Bedarf, das Teilen des Bildschirms oder Vorführung von Präsentationen sowie Umfragen unter den Benutzern online möglich. Schüler finden alle Materialien in ihrem „moodle-Kurs“ wie Arbeitsblätter, Präsentationen, Abgabe von Hausaufgaben, Links, Lernspiele, Erklärvideos und nun auch Webkonferenzen/Webinare an einer zentralen Stelle. Sie melden sich mit ihren Zugangsdaten einmal an und können dann auf alle Informationen aus einer Hand zurückgreifen.

Im Fach Computertechnik im TG12 läuft z.B. derzeit 1 x pro Woche eine Webkonferenz zum Thema Programmieren mit der Sprache „Python“.In dieser Konferenz werden offene Fragen geklärt, Arbeitsergebnisse besprochen und neue Arbeitsaufträge erklärt. Schüler können dort durch Heben der „digitalen Hand“ über ein entsprechendes Symbol am Bildschirm die Moderation des Kurses übernehmen und so in einer Online-Lerngruppe den anderen Schülern, wie im Unterricht, Arbeitsergebnisse erklären. Offene Fragen werden dann auch gerne im Chat eingegeben und später durch den Lehrer als Moderator geklärt.

Gerade in der aktuellen Situation, so Jochen Kreß, Fachlehrer für Informatik- und Medientechnik, ist es wichtig, mit den Schülern Kontakt zu halten. In den ersten drei Wochen der Schulschließungen konnte inhaltlich noch viel vertieft oder wiederholt werden. Da die Schulschließungen jedoch für viele noch weiter anhalten wird, müsse auch mit neuen Themen begonnen werden. Die Webkonferenz ist dabei ein geeignetes Werkzeug, um Fragen, auch im Schülerverbund, schnell klären zu können und sich in der Lerngruppe zur Einführung eines neuen Themas zu treffen.

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