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Geschichte

Geschichte unserer Schule

ab 1832

Entwicklung der Gewerblichen Schulen Wolfach

 

1832

Errichtung einer "Sonn- und Feiertagsschule" für angehende Handwerker in der Stadt Wolfach. Amtliche Genehmigung durch die Großherzogliche-Badische Regierung in Wolfach. 

1869

Allgemeine Fortbildungsschule mit gewerblichen Klassen.

1904

Der Unterricht wird generell an Werktagen erteilt. Es besteht Schulpflicht. Lehrer: Maier (1905 - 1912), Rohrer (1913 - 1914)

1914-1918

Während des 1. Weltkrieges ruht der Unterricht.

1919

Die Schulen werden dem Kultusministerium unterstellt.

Lehrer: Ernst Restle (1919 - 1925)

1926

Mit Erlass des Kultusministeriums tritt an die Stelle der Gewerblichen Fortbildungsschule die Gewerbeschule.

Die Unterrichtsräume befinden sich im Schloss. Schülerzahl: 90

Lehrer: Baumann W. (1926 - 1947), Bock R. (1926 - 1931)

1927

Für die Damenschneiderinnen wird Werkstattunterricht eingeführt.

Die Leitung übernimmt Damenschneiderin Anna Fehrenbacher.

Die Schule erhält einen zusätzlichen Unterrichtsraum im Gasthaus Herrengarten (Tanzsaal).

1935

Einführung landeseinheitlicher Abschlussprüfungen. Verbindliche Lehrpläne, Reichsberufswettkampf.

1939

Der Landkreis wird Schulträger. Die Schulsäle werden im Rathausgebäude (ehemalige Volkshochschule) zur Verfügung gestellt.

1940

Die Gewerbeschule Schiltach wird aufgelöst, die Schüler werden Wolfach zugeordnet.

1941

Der Schulbereich wird um ein Verwaltungszimmer und einen Lehrmittelraum erweitert.

1944

Schließung der Schule. Die Lehrer werden zum Kriegsdienst eingezogen.

1945

Genehmigung der Besatzungsmacht zur Wiederaufnahme des Unterrichts.

1946

Schulräume werden beschlagnahmt, der Unterricht nach Hausach verlegt.

1947

Rückverlegung eines Teiles der Schule nach Wolfach.

Schulleiter W. Baumann scheidet aus dem Schuldienst aus.

Neuer Leiter der Schule wird Bertold Schmider (Bild rechts).

1948

Zusammenfassung aller Friseurlehrlinge des gesamten Kreisgebietes zu Fachklassen mit Werkstattunterricht.

1950

Nahrungsmittel-, Bau- und Textilberufe aus dem oberen Kreisgebiet werden in Wolfach zusammengefasst.

Schreiner, Wagner, Maurer, Friseure, Damen- und Herrenschneider erhalten Werkstattunterricht.

1953

Errichtung einer 1jährigen Berufsfachschule Metall.

Gesamtzahl der Schüler: 386.

1954

Die Gewerbeschule Hornberg wird Wolfach unterstellt.

1955

Fachschuldirektor Bertold Schmieder tritt in den Ruhestand. Nachfolger wird Dipl. Ing. Philipp Herold (im Bild 1947 links).

1956

Die Gewerbeschule Zell a. H. wird aufgelöst.

1962

Schulleiter Philip Herold ist gestorben.

Nachfolger wird Rupert Knaupp (Foto).

1965

Der Landkreis beschließt die Planung für einen Neubau der beruflichen Schulen.

1967

Nach schwierigen Standortberatungen entschließt sich der Kreistag auch zum Bau einer Turnhalle für die Beruflichen Schulen Wolfach.

1968

Vergabe der Rohbauarbeiten für Schule, Werkstätten und Turnhalle.

13.10.1969

Baubeginn mit erstem Spatenstich durch Landrat Ackenheil.

1970

Gewerbeschule Haslach wird aufgelöst.

17.12.1971

Richtfest der neuen Schule.

20.12.1972

In der Aula der neuen Schule findet die letzte Sitzung des Kreistages statt. Aufgrund der Kreisreform wird der Kreis Wolfach aufgelöst. Neuer Schulträger wird der Ortenaukreis. Die Baukosten für das neue Berufsschulzentrum (Gewerbliche-, Haus-, und Landwirtschaftliche Berufsschulen) betrugen 12,3 Millionen DM. Für die Ausstattung wurden weitere 1,5 Millionen DM zur Verfügung gestellt.

1973

Errichtung einer 2jährigen gewerblich-technischen Berufsfachschule Fachrichtung Metall- und Elektrotechnik.

1974

Errichtung eines integrierten beruflichen Gymnasiums (Technisches Gymnasium und Wirtschaftsgymnasium Hausach) mit reformierter Oberstufe.

1975

Die Schüler der Nahrungsmittelberufe des gesamten Ortenaukreises werden an der Gewerbeschule Kehl zusammengefasst. Gesamtschülerzahl der Gewerblichen Schulen: 699.

1979

Das Technische Gymnasium Wolfach wird selbständig und der Schulleitung der Gewerblichen Schulen Wolfach unterstellt.

Schulleiter Rupert Knaupp tritt in den Ruhestand.

Nachfolger wird Theo Schmieder (Foto).

1983

Ein Berufsvorbereitungsjahr BVJ wird eingerichtet.

1985

Einrichtung eines einjährigen Berufskollegs 1BKFH an der Gewerblichen Schulen Wolfach mit gewerblicher und kaufmännischer Richtung.

1987-1989

Fertigstellung des Anbaus mit Fachräumen für Physik und Computertechnik, neuen Schulräumen, Werkstätten für Schweißtechnik, für Holzbearbeitung und Bautechnik. Ausbau der Außenanlagen und Schaffung von Schülerparkplätzen unterhalb der neuen Gebäude.

1990

Schulleiter Theo Schmieder tritt in den Ruhestand.

Nachfolger wird Dipl. Ing. Willi Zirn (Foto).

1991

DVS-Kursstättenvertrag wird abgeschlossen.

ÜBA-Lehrgänge werden in den Schulwerkstätten durchgeführt.

1992

Die Selbständigkeit der Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen erlischt. Die Schule wird mit den Gewerblichen Schulen zusammengelegt.

ab 1920

Überblick und Entwicklung der Hauswirtschaftlichen Schulen

1920

Die allgemeine Berufsschulpflicht wurde eingeführt.
Die Reichsschulkonferenz prägte den Begriff Berufsschule.
Die Lehrer arbeiteten in einem sog. Wanderlehrersystem, bei dem sie täglich an einem anderen Schulort unterrichteten.

Im ehemaligen Kreis Wolfach wurden folgende Schulverbände für Hauswirtschaftliche Berufsschulen (mit Außenstellen) eingerichtet:

  • Schapbach (mit Bad Rippoldsau und Oberwolfach),
  • Schiltach (mit Halbmeil),
  • Kaltbrunn,
  • Steinach (mit Welschensteinach),
  • Oberharmersbach ( mit Biberach und Prinzbach),
  • Zell a.H. (mit Nordrach),
  • Wolfach, Hornberg, Hausach, Haslach

Außerdem wurden folgende Schulverbände für die Landwirtschaftlichen Berufsschulen für Knaben gegründet:
Schiltach, Oberwolfach, Wolfach, Hausach und Hornberg, Biberach (mit Oberharmersbach) und Zell a. H.

1945

Nach dem Krieg war die Schule längere Zeit verwaist. Die Schulräume waren z.T. ausgeplündert. Die Einrichtung und Ausstattung der Unterrichtsräume und der Lehrmittel war völlig unzulänglich. Die Schulorte mussten öfters gewechselt werden. Unter diesen Umständen mussten die Aufgaben der Schule empfindlich leiden. Unter schwierigen Voraussetzungen wurde der Schulbetrieb an allen bisherigen Orten wieder aufgenommen. Die dezentralisierte Schule stellte erhöhte finanzielle Anforderungen an die Kreisbehörde.

1946/47

Nach der Wiederaufnahme des Unterrichts wurden am Kreisschulamt für die Land – und Hauswirtschaftlichen Berufsschulen Fachberater und Fachberaterinnen eingesetzt. Sie führten die Schulaufsicht über die genannten Schulen und vertraten die Interessen der Schule gegenüber Oberschulamt und Kreisverwaltung.

Neben den Teilzeitklassen wurden aufgrund der hohen Schülerzahlen Vollzeitklassen eingerichtet.

1951

Einführung der einjährigen hauswirtschaftlichen Berufsfachklassen (Jahresklasse) in Hausach und Wolfach.

1954

Die Landwirtschaftliche Berufsschule für Mädchen in Welschensteinach wird aufgelöst; die Schülerinnen werden in Steinach eingeschult.

1955

Die Haus- und Landwirtschaftlichen Berufsschulen werden vom Kreisschulamt losgelöst und dem Oberschulamt Freiburg i.Br. unterstellt.

1957

In Zell a.H. beschloss der Kreisrat des Kreises Wolfach den Neubau der Landwirtschaftlichen Berufsschule Zell a.H.

1958

Einweihung der Landwirtschaftlichen Berufsschule in Zell a.H.
Auflösung der Außenstellen Oberharmersbach, Nordrach, Prinzbach, Biberach, Steinach.

1959

Einführung der einjährigen Landwirtschaftlichen Berufsfachklasse für Mädchen (Jahresklasse) in Zell a.H.

1961

Schwester Isolde (Hildegard Ludwig) wird der Landwirtschaftlichen Berufsschule für Mädchen zugewiesen und unterrichtet die Schülerinnen mit großem Erfolg im Fach Textiles Werken.
Forst- und Landtechnik wird an den Landwirtschaftlichen Berufsschulen für Jungen eingeführt.

1965

Der Kreistag beschließt in Wolfach einen Neubau für die Gewerbeschule und die Haus- und Landwirtschaftlichen Berufsschule des oberen Kreisgebietes.

1966

Die Ausbildung zur Hauswirtschafterin wird an der Schule in Zell a.H. durchgeführt. Regelmäßig findet ein Berufswettkampf statt.

1966

Die Berufsschule in Hornberg wird aufgelöst; die Schülerinnen werden der Schule in Haslach zugeteilt.

1968

Die einjährige hauswirtschaftliche Berufsfachschule (Jahresklasse) Hausach und Wolfach werden vom Kreisschulamt losgelöst und der Leitung der Landwirtschaftlichen Berufsschule Fachgruppe Hauswirtschaft unterstellt.

1972

Ab dem 20.12.71 erfolgt der Einzug in das neu erbaute Kreisberufsschulzentrum; Frau Hasselbach übernimmt die Schulleitung.
Die eingerichteten Schularten sind:
Zweijährige- und einjährige Berufsfachschulen und die Berufsschule für Hauswirtschafterinnen und Landwirte.


Die Schulorte Hausach, Halbmeil, Haslach werden aufgelöst; ebenso die Klassen der Landwirtschaftlichen Berufsschule Fachgruppe Landbau Zell a. H. Die Schüler werden in Wolfach unterrichtet. Die Landwirtschaftliche Berufsschule Fachgruppe Hauswirtschaft bleibt weiterhin bestehen. Einrichtung der zweijährigen hauswirtschaftlichen und sozialpädagogischen Berufsfachschule mit Abschluss Mittlere Reife.

1975

Einführung des Berufskollegs I für Hauswirtschaft und Sozialpädagogik.

1977

Einführung der Fachschule für Wirtschafterinnen.

1979

Einführung des Berufsvorbereitungsjahres BVJ.
Einführung der Fachklassen für Hauswirtschaftsmeisterinnen.

1980

Schulleiterin Anneliese Hasselbach tritt in den Ruhestand; Nachfolger wird StD Rolf Brender.

1988

Einrichtung der Fachklasse für Praktikantinnen (Erzieherinnen).

1991

Die Selbstständigkeit der Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen erlischt; die Schule wird mit den Gewerblichen Schulen zusammengelegt.

seit 1992

Geschichte der Beruflichen Schulen Wolfach

1992

Die Haus- und Landwirtschaftliche Schule Wolfach wird mit der Gewerbeschule Wolfach zusammengelegt.
Die neue Verbundschule tritt unter dem Namen Gewerbliche,- Haus- und Landwirtschaftliche Schulen Wolfach auf.
Die Leitung der Verbundschule übernimmt der Schulleiter der ehemaligen Gewerbeschule Schule, Herr OStD Willi Zirn.

Der Verein der Freunde und Förderer des Kreisberufsschulzentrums Wolfach e.V. wird gegründet.

1993

Die Schulpartnerschaft mit dem Lycée d`Enseignement Général et Professionel „Georges Imbert“ de Sarre-Union Frankreich wird gegründet.

1995

Stärkung der Eigenverantwortlichkeit durch die Haushaltsbudgetierung.
- Nutzungsgebühren werden eingeführt
- Bewirtschaftungskonto wird mit dem Schulbetriebsmittelkonto geführt
- Haushaltsmittel können für größere Investitionen übertragen und außerhalb des Doppelhaushaltes angespart werden („Dezemberfieber-Ende“) u.a.

1996

“Schule ans Netz“- Das Kreisberufsschulzentrum erhält beim T-Online-Wettbewerb den kostenlosen Internetanschluss.
(www.bs-wolfach.de)

1997

Alle Klassenzimmer und Fachräume werden mit einem Internetzugang ausgestattet.

1999

Einrichtung der zweijährigen Berufsfachschule Gesundheit und Pflege (2BFP)

2001

Fertigstellung des Erweiterungsbaus (Bauabschnitt III) für das Berufsfeld Bautechnik mit Neugestaltung des Gebäudehaupteinganges und des Schulhofes.
Der Prozess der inneren Schulentwicklung beginnt.
Einrichtung des einjährigen Berufskollegs Technik und Medien (1BKTM)

2002

Beteiligung am Landesprojekt „Schule auf Umweltkurs“

2003

Einrichtung des einjährigen Berufskollegs technische Kommunikation (1BKTK) mit dem Berufsabschluss Technische(r) Kommunikationsassistent(in) und Zusatzprüfung für die Fachhochschulreife.
Die Firma Hansgrohe aus Schiltach sponsert die erste Wasserrecyclingsanlage; das Duschwasser der Sporthalle wird gereinigt in die WC-Spülung geleitet.

2005

Die Innere Schulentwicklungsgruppe erarbeitet aus den Ergebnissen des Pädagogischen Tages die Formulierung der Leitsätze für das Leitbild.

2006

Schulkonferenz, SMV und Gesamtlehrerkonferenz stimmen den Leitsätzen im „Scheckkartenformat“ einstimmig zu. Die Leitsätze werden von der Inneren Schulentwicklungsgruppe in einem laufenden Prozess weiter konkretisiert. Im Intranet werden die Aufschlüsselungen der Aussagen ständig veröffentlicht. Alle Lehrkräfte, Ausbilder, Eltern und SchülerInnen sind am Entwicklungsprozess zur Mitarbeit aufgerufen.

2007

Einrichtung der Schulart Berufseinstiegsjahr (BEJ).
Schulleiter Willi Zirn tritt in den Ruhestand. Nachfolger wird Dipl. Ing. Heinz Ulbrich.

2008

Der Kreistag beschließt die Einrichtung von sogenannten Kompetenzzentren für die Beruflichen Schulen im Ortenaukreis (Kreistagsbeschluss vom 22.04.2008). Daraus ergibt sich eine Stärkung der Berufsfelder Metalltechnik und Holztechnik in Wolfach, wogegen die Berufsfelder Bautechnik und Fahrzeugtechnik geschlossen werden.

2009

Die Schule steigt im September in den OES-Prozess (Operativ Eigenständige Schule) ein.
Die erste Fremdevaluation wird im ersten Schulhalbjahr 2012/2013 durchgeführt.

2010

Beim Schulträger wird eine Namensänderung der Schule beantragt.
Seit Oktober ist der offizielle Schulname: Berufliche Schulen Wolfach
Ein Schullogo wird eingeführt.
Zwei unterschiedliche lange, senkrechte Linien mit grünen Kreisen stehen für Lehrer und Schüler. Die Verbindungslinie zwischen beiden symbolisiert ihren gemeinsamen Weg, auf dem der Lehrer den Schüler für eine begrenzte Zeit begleitet, damit dieser den kommenden Anforderungen der Zeit angemessen begegnen kann.
Die Farbe Magenta steht für Kommunikation.

2011/12

Einrichtung des dreijährigen Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums (SG).
Einrichtung des einjährigen Vorqualifizierungsjahres Arbeit / Beruf (VAB).
Die neue Schulhomepage geht online.