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„Die Möglichkeiten existieren, man muss sie nur nutzen“

Johannes Litterst vom TG Wolfach in den Landesschülerbeirat gewählt.

Verbindungslehrer Pascal Rosen, Schülersprecher Johannes Litterst und die stellvertretende Schülersprecherin Svenja Stötzel (Bild: P. Rosen)

Johannes Litterst besucht das Technische Gymnasium an den Beruflichen Schulen Wolfach. Bereits seine Mittlere Reife legte er hier ab, allerdings an der Zweijährigen Berufsfachschule für Elektrotechnik. In der Schülervertretung war der Gymnasiast eigentlich schon immer engagiert: Als Klassensprecher an der Hauptschule, in der 2BF und im TG sowie als Schülersprecher an den BS Wolfach.

In diesem Schuljahr entschied sich Johannes Litterst, für einen Posten auf dem „nächsten Level“ anzutreten: Er ließ sich für die Wahl in den Landesschülerbeirat aufstellen und wurde zum ordentlichen Vertreter der Beruflichen Gymnasien im Regierungspräsidium Freiburg gewählt. Die Beruflichen Schulen Wolfach gratulieren von Herzen zu dieser Wahl und sind natürlich recht stolz auf ihren engagierten Schüler, denn das Amt bringt auch Pflichten mit sich:

Ca. einmal im Monat fährt Johannes Litterst zu LSBR-Sitzungen nach Stuttgart. Hier werden aktuelle schul- und bildungspolitische Themen diskutiert und entsprechende Stellungnahmen verfasst, die dem Kultusministerium zur Beratung dienen. Dies ist die Hauptaufgabe des LSBR, der sich aus Vertreterinnen und Vertretern aller Schularten aus allen Regierungspräsidien im Ländle sowie deren Stellvertretern zusammensetzt. Wahlberechtigt sind alle Klassensprecher.

Politik gehörte bislang eigentlich nicht zu den Hauptinteressen des technikinteressierten Gymnasiasten, der als Schülersprecher die Anliegen und Vorschläge der Schülerinnen und Schüler auch intern im Austausch mit den SMV-Lehrern und als Mitglied der Schulkonferenz vertritt. Für den Weg über die 2BFE ins TG entschied er sich, um sich die Möglichkeit eines späteren Studiums offen zu halten. In letzter Zeit beschäftigt sich Johannes Litterst neben der Schule recht aktiv mit Schul- und Bildungspolitik, um „die Schüler in Baden-Württemberg gut zu vertreten“ und so seinem Amt „auch gerecht zu werden“.

Die Möglichkeiten, sich als Schüler in schul- und bildungspolitische Entscheidungsprozesse einzubringen, schätzt das frisch gebackene LSBR-Mitglied als gut ein. „Das größte Problem“, so Litterst, „ist allerdings, dass es oft an dem Wissen scheitert, dass diese Möglichkeiten existieren.“ Er selbst wisse erst seit kurzem von der Existenz des LSBR, auch andere Schüler hätten davon oft noch nie etwas gehört. Was die Bekanntheit des Gremiums in der Öffentlichkeit angeht, sieht Litterst daher großen Handlungsbedarf: „Die Möglichkeiten existieren, man muss sie nur nutzen.“

Wer wie Johannes Litterst die Allgemeine Hochschulreife anstrebt und sich für Technik, Grundlagen der Informatik, Französisch oder Spanisch interessiert, kann sich jetzt noch für das kommende Schuljahr am TG Wolfach anmelden. Egal ob nach der Realschule, Klasse 10 des Allgemeinbildenden Gymnasiums oder der 2BF, Johannes Litterst findet diesen Weg für alle gleichermaßen empfehlenswert, denn in der Eingangsklasse werde vieles noch einmal wiederholt und in alten wie neuen Fächern alle „auf ein Level gebracht“.

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